BGH entscheidet über die außerordentliche Kündbarkeit von Fitness-Studioverträgen bei berufsbedingtem Wohnortwechsel

Mit Urteil vom 4. Mai 2016 hat der BGH entschieden, dass der Kunde, der einen langfristigen Fitness-Studiovertrag wegen eines beruflich bedingten Wohnortwechsels außerordentlich kündigen möchte, das Risiko der Veränderung seiner persönlichen Verhältnisse trägt.

Mit Urteil vom 4. Mai 2016 hat der BGH entschieden, dass der Kunde, der einen langfristigen Fitness-Studiovertrag wegen eines beruflich bedingten Wohnortwechsels außerordentlich kündigen möchte, das Risiko der Veränderung seiner persönlichen Verhältnisse trägt. Einen triftigen Grund für die außerordentliche Kündigung, der ein Festhalten am Vertrag unzumutbar mache, stelle ein Wohnortwechsel grundsätzlich nicht dar. Damit war der Kunde des Fitnessstudios mangels Vorliegen eines wichtigen Grundes zur außerordentlichen Kündigung, so der BGH, nicht berechtigt.

 

(Quelle: Pressemitteilung des BGH Nr. 079/2016 vom 04.05.2016)

 

Caroline Sánchez Gil

Rechtsanwältin

Zurück